Gleichstellung in der Gesellschaft

 
 

Nach wie vor herrscht in unserer Gesellschaft ein „Gender Gap“ in vielen Bereichen: Sorgearbeit wird – zumeist schlecht oder unbezahlt – von Frauen erledigt und Männer verdienen für die gleiche Arbeit mehr Geld als Frauen. Die kfd setzt sich für die gesellschaftliche Gleichstellung der Geschlechter ein.

 
Vor dem Hintergrund des ersten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung von 2011 hat die kfd das Positionspapier „Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf“ veröffentlicht. 
 

Ständiger Ausschuss Frauen und Erwerbsarbeit

Im Ständigen Ausschuss Frauen und Erwerbsarbeit werden aktuelle Fragen, Bedürfnisse und Probleme berufstätiger kfd-Mitglieder aufgegriffen und deren Interessen vertreten. Benachteiligungen von Frauen im Bereich der Erwerbstätigkeit werden öffentlich gemacht. Gemeinsam mit Verbündeten treten Delegierte des Ausschusses für die Anerkennung der Lebensleistung von Frauen ein, beispielsweise durch eigenständige Alterssicherung.
 

Equal Pay Day

Der Equal Pay Day macht auf die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern aufmerksam, die 2023 bei 18 Prozent lag. Er markiert den Tag, an dem Frauen das Lohnniveau erreichen, das Männer bereits am 31.12. erzielt haben. Rechnet man den Wert von 18 Prozent in Tage um, arbeiten Frauen vom 1. Januar an 66 Tage unentgeltlich. Aus diesem Grund fand der letzte Equal Pay Day am 6. März 2024 statt. Jährlich finden unterschiedliche Aktionen der kfd anlässlich des Equal Pay Days statt.
 

Die Rote Bank als Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Jährlich stellt der kfd-Diözesanverband Freiburg rund um den 25.11., dem internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, die "Rote Bank" als Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt vor dem Erzbischöflichen Seelsorgeamt auf. Sie wurde 2016 in Perugia (Italien) erstmals an öffentlichen Plätzen aufgestellt, zahlreiche Städte folgten. Die Farbe Rot symbolisiert die Farbe des Blutes; gleichzeitig steht die Bank als ein Zeichen dafür, dass Plätze frei bleiben, wenn Frauen geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt zum Opfer fallen - rund jeden Tag stirbt eine Frau in Deutschland durch Partnerschaftsgewalt. Das ist ein Skandal, gegen den wir uns entschieden einsetzen.
In der 2025 veröffentlichen Arbeitshilfe geben wir einen Überblick über Begriffe und Erklärungen, Aktionsideen für vor Ort, Literaturtipps sowie die Vorlage für ein politisches Nachtgebet. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.