Die kfd fordert die Öffnung des sakramentalen Diakonats für Frauen. Dieses Anliegen steht am Tag der Diakonin im Mittelpunkt. Durch das Zweite Vatikanische Konzil wurde der Diakonat (wieder) als eigenständiges Amt eingeführt. Die deutschen Bischöfe werden aufgerufen, sich für die Öffnung des Diakonats für alle Geschlechter einzusetzen. Der Ausschluss von Frauen aus diesem Amt ist besonders gravierend, da diakonische Arbeit überwiegend von ihnen geleistet wird. Seit 1998 wird der Tag der Diakonin immer am 29. April, dem Gedenktag der Hl. Katharina von Siena begangen. Gemeinsam mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB), dem Netzwerk Diakonat der Frau und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) lädt die kfd jedes Jahr zu einer
zentralen Veranstaltung ein. Darüber hinaus finden ab diesem Tag bis zum Predigerinnentrag am 17. Mai zahlreiche Gottesdienste auf allen Ebenen der kfd statt.